Finnischer Tourist sucht nach mutmaßlicher Messerattacke Hilfe bei Polizei in Pattaya

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Ein finnischer Tourist erreicht blutüberströmt die Polizeiwache von Pattaya, nachdem er nach eigenen Angaben aus einem Zimmer in der Soi Buakhao geflüchtet war, wo er während eines Streits mit seinem Partner mutmaßlich niedergestochen wurde.

PATTAYA, Thailand – Ein finnischer Tourist erschien in den frühen Morgenstunden des 2. Juli blutüberströmt und verletzt auf der Polizeiwache von Pattaya, nachdem er nach eigenen Angaben aus einem gewalttätigen Streit mit seinem Partner in einem Zimmer in der Soi Buakhao geflüchtet war.

Gegen 3.16 Uhr befand sich Polizeihauptmann Pol. Lt. Col. Suthiraphan Thapsri im Dienst, als der später als der 59-jährige finnische Staatsbürger Lauri identifizierte Mann blutüberströmt die Wache erreichte und dringend um Hilfe bat. Polizeibeamte und Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert, um den Verletzten zu versorgen.



Über einen Dolmetscher erklärte Herr Lauri, dass er seit mehr als einem Jahr eine Beziehung mit einem Transgender-Partner führe. Der Streit sei wegen Ausgaben in Höhe von rund 200 Baht entstanden und anschließend eskaliert.

Nach seinen Angaben griff ihn der Partner mit einem scharfen Gegenstand an, den er im entscheidenden Moment nicht bemerkt habe. Dabei habe er Verletzungen oberhalb der linken Augenbraue sowie unter dem linken Auge erlitten. Anschließend sei er im Brustbereich in der Nähe des Herzens mit dem Gegenstand gestochen worden.

Trotz seiner Verletzungen gelang es ihm nach eigenen Angaben, den Motorradschlüssel zu ergreifen, aus dem Zimmer zu fliehen und mit seinem Motorrad zur Polizeiwache zu fahren, um Hilfe zu suchen.


Rettungskräfte leisteten zunächst Erste Hilfe und stellten Schnittverletzungen an der Augenbraue, unter dem linken Auge sowie eine Stichverletzung im linken Brustbereich fest. Anschließend wurde der Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei untersuchte später das Motorrad des Opfers, an dem sichtbare Blutspuren festgestellt wurden. Das Fahrzeug wurde als Beweismittel dokumentiert.

Die Ermittler arbeiten inzwischen mit der Kriminalpolizei zusammen, um den mutmaßlichen Täter in einem Zimmer etwa einen Kilometer von der Polizeiwache entfernt ausfindig zu machen. Zudem werden Überwachungsaufnahmen aus der Umgebung ausgewertet, um den Verdächtigen zu identifizieren und für weitere rechtliche Schritte aufzuspüren.