
PATTAYA, Thailand – Ein nächtlicher Schlangeneinsatz in einer Wohnanlage in Pattaya endete mit Erleichterung und einigen Schmunzlern, nachdem sich eine vermeintliche Kobra auf einem Parkplatz als harmloses Gummispielzeug herausstellte.
Gegen 22.00 Uhr am 17. Juni erhielten Mitarbeiter der Katastrophenschutz- und Feuerwehrdienste der Stadt Pattaya einen Hilferuf von Bewohnern eines Wohnkomplexes in Zentral-Pattaya. Gemeldet wurde eine möglicherweise gefährliche Giftschlange auf dem Parkplatz der Anlage.
Die Einsatzkräfte trafen rasch am Ort des Geschehens ein und entdeckten eine Schlange, die auf den ersten Blick wie eine Kobra aussah. Mit gespreiztem Nackenschild und erhobenem Kopf wirkte sie bedrohlich und bereit zum Angriff.
Da die Sichtverhältnisse aufgrund der Dunkelheit eingeschränkt waren, bereiteten die Beamten vorsichtig ihre Schlangenfangausrüstung vor und näherten sich dem Tier mit großer Vorsicht. Als sie den Bereich jedoch genauer ausleuchteten, bemerkten sie etwas Merkwürdiges: Die vermeintliche Kobra bewegte sich überhaupt nicht.
Bei einer näheren Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich nicht um eine echte Schlange, sondern um eine Gummischlange handelte, die vermutlich als Vogelscheuche zur Abschreckung von Vögeln verwendet wurde. Die Entdeckung sorgte sowohl bei den Einsatzkräften als auch bei der Anruferin für große Erleichterung.
Die 36-jährige Kanthicha erklärte, sie habe gerade in ihr Auto einsteigen wollen, als sie die vermeintliche Kobra auf dem Parkplatz bemerkte. Aus Sorge, jemand könnte verletzt werden, informierte sie umgehend das Sicherheitspersonal der Wohnanlage und alarmierte die Rettungsdienste.
Nachdem die Beamten bestätigt hatten, dass die Schlange nicht echt war, sei sie sehr erleichtert gewesen, sagte Kanthicha.
Nach Einschätzung der Behörden könnte die Gummischlange von einem oberen Stockwerk der Wohnanlage heruntergefallen sein. Bewohner platzieren solche Gegenstände gelegentlich auf Balkonen oder Dächern, um Vögel fernzuhalten. Um weitere Missverständnisse und unnötige Notrufe zu vermeiden, entfernten die Einsatzkräfte die Attrappe und entsorgten sie.













