Bangkoks Einwanderungsbehörden nehmen Gruppe ausländischer Visa-Überzieher bei Razzia fest

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Die Touristenpolizei in Bangkok nahm im Bezirk Khlong Sam Wa sieben ausländische Staatsangehörige fest, darunter vier Personen, denen Visa-Überziehungen von mehreren hundert Tagen vorgeworfen werden.

BANGKOK, Thailand – Die Touristenpolizei hat im Bangkoker Bezirk Khlong Sam Wa sieben ausländische Staatsangehörige wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Einwanderungsgesetz festgenommen. Den Verdächtigen werden unter anderem Visa-Überziehungen sowie die unerlaubte Einreise nach Thailand vorgeworfen.

Die Aktion wurde von Ermittlern der Touristenpolizei-Division 1 im Rahmen laufender Maßnahmen zur Aufspürung ausländischer Staatsangehöriger durchgeführt, die im Verdacht stehen, gegen thailändische Gesetze verstoßen zu haben.



Nach Angaben der Polizei begannen die Ermittlungen nach Hinweisen auf eine Gruppe von Ausländern, die sich ohne erkennbare Beschäftigung oder gesicherten Aufenthaltsstatus in der Gegend aufhielten. Beamte kontrollierten daraufhin ein Gelände in der Nähe der Firma The One Cargo Co., Ltd. an der Pracha Ruam Jai Road im Unterbezirk Sai Kong Din Tai und trafen dort auf sieben Männer – sechs nigerianische Staatsangehörige und einen Staatsangehörigen aus Senegal.

Bei der Überprüfung der Dokumente stellten die Behörden fest, dass vier der Männer ihre erlaubte Aufenthaltsdauer erheblich überschritten hatten. Dabei handelte es sich um einen 33-jährigen Senegalesen, der sein Visum um 913 Tage überzogen hatte, sowie um drei Nigerianer mit Überziehungen zwischen 782 und 1.052 Tagen.

Drei weitere nigerianische Staatsangehörige konnten nach Angaben der Polizei weder gültige Einwanderungsdokumente noch Nachweise über eine legale Einreise nach Thailand vorlegen.


Alle sieben Verdächtigen wurden festgenommen und zur weiteren rechtlichen Bearbeitung auf die Polizeiwache Min Buri gebracht. Die Behörden erklärten, dass nun die Einwanderungsverfahren, einschließlich einer möglichen Abschiebung, eingeleitet werden.

Die Touristenpolizei erklärte, die Razzia sei Teil einer umfassenderen Kampagne gegen ausländische Staatsangehörige, die in illegale Aktivitäten, Verstöße gegen das Einwanderungsrecht oder Straftaten verwickelt seien, welche das Vertrauen der Öffentlichkeit und die Sicherheit von Touristen beeinträchtigen könnten.