Pattaya und große Teile Thailands wegen Tropensturm Maysak in Alarmbereitschaft

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Nachdem sintflutartige Regenfälle Pattaya am 4. Juli überflutet hatten, steht die Stadt erneut in Alarmbereitschaft. Tropensturm Maysak zieht zwar nach China, doch für Pattaya und große Teile Thailands werden weitere heftige Regenfälle erwartet.

PATTAYA, Thailand – Das thailändische Wetteramt hat seine sechste Unwetterwarnung zum Tropensturm Maysak veröffentlicht und die Bevölkerung in weiten Teilen des Landes vor heftigen Regenfällen, möglichen Sturzfluten und gefährlichen Wetterbedingungen in den kommenden Tagen gewarnt. Obwohl der Sturm Thailand voraussichtlich nicht direkt treffen wird, rechnen Meteorologen mit erheblichen indirekten Auswirkungen, da Maysak den Südwestmonsun verstärkt und die Monsunrinne über Nordthailand intensiviert.

Nach den aktuellen Prognosen wird Maysak über die Insel Hainan ziehen und am 5. Juli nahe Nanning im Süden Chinas auf Land treffen. Trotz des erwarteten Landgangs außerhalb Thailands könnte das Sturmsystem in großen Teilen des Königreichs zeitweise starke bis sehr starke Regenfälle auslösen.



Nach Angaben des Wetteramtes werden insbesondere der 5. und 6. Juli als kritische Wetterperiode angesehen. Bewohner des Nordens, Nordostens, der Zentralebene, des Ostens sowie der Andamanenküste werden aufgefordert, die Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen.

Die Behörden warnen vor Sturzfluten, Wasserabfluss aus bewaldeten Gebieten sowie über die Ufer tretenden Flüssen und Bächen. Besonders gefährdet sind Bergregionen, Vorgebirge, tiefer gelegene Gemeinden und Gebiete mit bekannter Hochwassergefährdung.

Unter besonderer Beobachtung stehen folgende Provinzen:

Norden: Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Lampang, Lamphun, Phayao, Nan, Phrae, Uttaradit, Tak, Phitsanulok und Phetchabun.

Nordosten: Loei, Nong Khai, Bueng Kan, Udon Thani, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Khon Kaen, Chaiyaphum, Kalasin, Mukdahan, Amnat Charoen, Yasothon und Ubon Ratchathani.

Zentralregion: Nakhon Sawan, Uthai Thani, Lopburi, Saraburi, Kanchanaburi, Ratchaburi und Nakhon Nayok.

Osten: Prachin Buri, Sa Kaeo, Chachoengsao, Chonburi (Pattaya), Rayong, Chanthaburi und Trat.

Andamanenküste: Ranong, Phang Nga, Phuket, Krabi, Trang und Satun.


Das Wetteramt empfiehlt Bewohnern hochwassergefährdeter Gebiete, offizielle Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen und sich auf mögliche Notfälle vorzubereiten. Reisende in Bergregionen oder bekannten Überschwemmungsgebieten sollten besondere Vorsicht walten lassen, da plötzlich steigende Wasserstände und Erdrutsche nicht ausgeschlossen werden können.

Auch Schiffsführer in der Andamanensee und im Golf von Thailand wurden zu äußerster Vorsicht aufgefordert. Gewitter können hohe Wellen und starke Windböen verursachen. Kleine Boote sollten in besonders gefährdeten Gebieten bis zur Wetterberuhigung im Hafen bleiben.

Das Wetteramt betonte, dass Maysak zwar China und nicht Thailand treffen werde, seine indirekten Auswirkungen jedoch weite Teile des Landes mit gefährlichem Wetter erfassen könnten. Die Bevölkerung wird deshalb aufgerufen, die offiziellen Wetterwarnungen während des gesamten Wochenendes aufmerksam zu verfolgen.