Bewaffneter Ausländer versetzt Straße in Phuket in Angst und Schrecken – erfahrener Thai-Kampfkünstler greift ein

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Ein bewaffneter Ausländer soll auf der Soi Ta-iad mit einer Metallstange und einem Messer Menschen verfolgt haben, bevor er auf einen Ausbilder für Muay Boran und Krabi-Krabong traf. Bei der Auseinandersetzung wurde der Mann schwer verletzt und forderte später 50.000 Baht für medizinische Behandlungskosten.

PHUKET, Thailand – Ein ausländischer Mann, der Berichten zufolge mit einem Messer und einer Aluminiumstange bewaffnet durch die Straßen von Phuket zog, Menschen bedrohte und verfolgte, wurde bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einem thailändischen Kampfsportlehrer in Chalong schwer verletzt.

Der Vorfall ereignete sich am 15. Juni im bekannten Fitness- und Kampfsportviertel Soi Ta-iad und sorgte für großes Aufsehen, nachdem Bilder und Videos in den sozialen Medien verbreitet wurden.

Die Aufnahmen zeigen einen Ausländer, der offenbar ein Messer und eine Metallstange bei sich trug und sich aggressiv gegenüber Personen in der Umgebung verhielt. Dies löste Besorgnis unter Anwohnern und Touristen aus. Laut einem Beitrag der Facebook-Seite Phuket Times soll der Mann thailändische Einwohner beschimpft und provoziert haben, bevor er mit einer Aluminiumstange Menschen auf der Straße verfolgte und angriff.



Die Seite berichtete weiter, dass der aggressive Ausländer schließlich „auf den Richtigen traf“ – eine Anspielung auf einen Thailänder, der sich mit traditionellen Kampfkünsten zur Wehr setzte.

In den sozialen Medien lobten zahlreiche Nutzer den Thailänder dafür, eingegriffen und ein Verhalten gestoppt zu haben, das nach Ansicht vieler die öffentliche Sicherheit gefährdete.

Weitere Nachforschungen ergaben, dass es sich bei dem beteiligten Thailänder um „Kru Oh“ handelt, einen Ausbilder für Muay Boran und Krabi-Krabong, die traditionellen thailändischen Kampfkünste. Er unterrichtet Berichten zufolge bei Tiger Muay Thai, einem der international bekanntesten Kampfsportzentren Phukets, das ausländische Muay-Thai-Sportler, MMA-Kämpfer und Kampfkünstler aus aller Welt anzieht.


Während der Auseinandersetzung erlitt der Ausländer eine schwere Verletzung am Arm, nachdem er offenbar mit einer Klingenwaffe getroffen worden war. In den online veröffentlichten Bildern ist eine starke Blutung zu erkennen. Trotz der Schwere des Vorfalls erstattete nach bisherigen Berichten keine der beteiligten Parteien Anzeige bei der Polizei.

Der Streit endete jedoch nicht am Tatort. Der verletzte Ausländer soll anschließend eine Entschädigung für seine medizinische Behandlung verlangt und 50.000 Baht gefordert haben. Der thailändische Kampfsportlehrer erklärte sich Berichten zufolge bereit, 13.000 Baht zu zahlen, was zunächst akzeptiert wurde.

Später wandten sich Freunde des verletzten Mannes an lokale Medien und erklärten, die Zahlung von 13.000 Baht habe lediglich die erste Wundversorgung und Reinigung gedeckt und reiche nicht aus, um die gesamten Behandlungskosten zu übernehmen.



Bis zum 15. Juni wurden im Zusammenhang mit dem Vorfall keine strafrechtlichen Anklagen bekannt gegeben, und die Behörden haben bislang keine formelle Untersuchung angekündigt.

Die viral verbreiteten Aufnahmen sorgen weiterhin für Diskussionen im Internet. Viele Nutzer hinterfragen sowohl das Verhalten des bewaffneten Ausländers als auch das Ausmaß der Gewalt, die zu seiner Überwältigung eingesetzt wurde.