Millionen rosafarbener Seegurken an Strand von Rayong angespült

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Ein seltenes Naturereignis färbte einen Abschnitt des Suan-Son-Strandes in Rayong rosa-rot, nachdem Millionen von Seegurken durch starke Wellen und stürmische See an Land gespült wurden.

RAYONG, Thailand – Der thailändische Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Suchart Chomklin, hat eine dringende Untersuchung angeordnet, nachdem am 6. Juni Millionen rosafarbener Seegurken an den Suan-Son-Strand im Tambon Phe des Bezirks Mueang in der Provinz Rayong gespült wurden. Das ungewöhnliche Naturereignis färbte mehrere hundert Meter Küstenlinie in ein auffälliges Rosa-Rot und zog zahlreiche Schaulustige an.

Der Minister beauftragte den Generaldirektor des Departements für Meeres- und Küstenressourcen, Dr. Pinsak Suraswadi, umgehend Experten an den Ort des Geschehens zu entsenden. Ein gemeinsames Untersuchungsteam des Regionalbüros 1 für Meeres- und Küstenressourcen bestätigte, dass es sich bei den angespülten Tieren um Seegurken der Art Cercodemas anceps handelt, die allgemein als rosafarbene Seegurke bekannt ist.



Die Art ist ein weichkörperiges, zylinderförmiges wirbelloses Meerestier, das auf dem Meeresboden lebt. Charakteristisch sind kleine Stacheln auf der Oberfläche sowie eine Färbung, die von kräftigem Rosa bis zu Rot-Orange reicht.

Meeresbiologen betonen die wichtige ökologische Rolle von Seegurken. Sie zersetzen organische Stoffe auf dem Meeresboden und tragen damit wesentlich zur Reinigung und Stabilität mariner Ökosysteme bei. Aufgrund dieser Funktion werden sie häufig als „Hausmeister des Meeres“ bezeichnet.

Nach Einschätzung der Behörden wurde das Phänomen durch starke Stürme und hohe Wellen verursacht, die die Tiere vom Meeresboden lösten und an die Küste trieben. Die Verantwortlichen bezeichnen das Ereignis als seltenes Naturphänomen.

Die Bevölkerung wird gebeten, direkten Kontakt mit den Seegurken zu vermeiden. Einige Arten können bei Bedrohung Abwehrstoffe absondern, die bei empfindlichen Personen Hautreizungen verursachen können.