Touristin vereitelt mutmaßlichen Sexualangriff auf Koh Samet durch Hilfeschreie

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Die Polizei nahm einen 31-jährigen Bauarbeiter nach Auswertung von Überwachungskamera-Aufnahmen fest. Er soll in der Nacht in das Zimmer einer Touristin auf Koh Samet eingedrungen sein und geflüchtet sein, nachdem die Frau um Hilfe geschrien hatte.

KOH SAMET, Thailand – Tourismusvertreter und die Polizei in der Provinz Rayong bemühen sich umgehend darum, Besucher zu beruhigen und die Sicherheitsmaßnahmen auf Koh Samet zu verstärken, nachdem ein Mann festgenommen wurde, der beschuldigt wird, versucht zu haben, eine Touristin in einem Zimmer eines Luxusresorts sexuell anzugreifen.

Der Fall erregte landesweite Aufmerksamkeit, nachdem eine Touristin in sozialen Medien von einem „Albtraumurlaub“ auf Koh Samet berichtet hatte. Sie behauptete, ein Eindringling sei in ein Zimmer eines gehobenen Resorts eingedrungen und habe versucht, eine Urlauberin sexuell anzugreifen. Der Partner der Betroffenen griff Berichten zufolge ein, verhinderte die Tat und half der Frau, unverletzt zu entkommen.



Der Beitrag kritisierte zudem die nach Ansicht der Betroffenen unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen des Resorts und löste umfangreiche Diskussionen im Internet aus. Das Resort veröffentlichte später eine Stellungnahme, in der bestätigt wurde, dass die Polizei den Verdächtigen innerhalb von 30 Minuten nach dem Vorfall festgenommen habe. Die Hotelleitung erklärte, der Mann sei kein Mitarbeiter des Resorts gewesen, sondern ein Außenstehender. Zudem entschuldigte sich das Management für frühere Mitteilungen, die möglicherweise zu Missverständnissen geführt hätten.

Die Polizei identifizierte den Verdächtigen als einen 31-jährigen Bauarbeiter aus der Provinz Buriram. Nach Angaben der Ermittler soll er ausgesagt haben, die Touristin in einem Zimmer nahe der Baustelle gesehen zu haben, auf der er arbeitete. In der Nacht sei er dann mit der Absicht in das Zimmer eingedrungen, die Frau sexuell anzugreifen. Die Touristin erwachte jedoch und schrie um Hilfe, woraufhin der Mann flüchtete. Mithilfe von Überwachungskameras konnte die Polizei den Verdächtigen später auf einer nahegelegenen Baustelle ausfindig machen und festnehmen.

Als Reaktion auf die Sicherheitsbedenken wird der Polizeikommandeur der Provinz Rayong, Generalmajor Pramot Ngampradit, am 4. Juni Koh Samet besuchen, um Beamte einzuweisen und Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention zu verstärken. Gleichzeitig drückten die Tourismusvertreter Sarinthip Thapmongkolsap und Phitsanu Khemmaphan den betroffenen Urlaubern ihr Mitgefühl aus und versprachen rasche Schritte zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle.


Behörden teilten mit, dass am 4. Juni ein Treffen mit Tourismusunternehmen, Polizei, lokalen Behörden, Gemeindevertretern, Nationalparkbeamten und Rettungsdiensten stattfinden werde. Ziel sei die Koordinierung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen vor dem für den 6. Juni geplanten Konzert „Samet in Love“.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören zusätzliche Sicherheitskräfte an öffentlichen Plätzen, Fähranlegern und Straßen, Rund-um-die-Uhr-Patrouillen, eine Ausweitung der Videoüberwachung an besonders gefährdeten Orten, verbesserte Notfallmeldesysteme für Touristen sowie eine strengere Durchsetzung von Sicherheitsstandards in Tourismusbetrieben. Die Verantwortlichen betonten, dass die Sicherheit der Besucher gewährleistet und das Vertrauen in Koh Samet als eines der führenden Inselreiseziele Thailands erhalten werden solle.

Die Tourismusvertreter Sarinthip Thapmongkolsap und Phitsanu Khemmaphan sprachen den betroffenen Urlaubern ihr Mitgefühl aus und kündigten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an, um ähnliche Vorfälle auf Koh Samet künftig zu verhindern.