
BANGKOK, Thailand – Die dem Büro des Premierministers zugeordnete Ministerin Suphamas Isarabhakdi hat ihre große Besorgnis über jüngste Online-Livestreams mit sexuell eindeutigen Inhalten geäußert und diese als unsicher, gesellschaftsschädlich und nicht konstruktiv bezeichnet.
Während einer Sitzung des Ausschusses des Fonds für sichere und kreative Medienentwicklung im Regierungshaus in Bangkok erklärte sie als Vorsitzende des Gremiums, dass die in den vergangenen Tagen auf großen Online-Plattformen verbreiteten Inhalte in der Öffentlichkeit erhebliches Unbehagen ausgelöst hätten und im Widerspruch zum Ziel stünden, sichere und kreative Medien in Thailand zu fördern.
Die Ministerin betonte, dass derartige Inhalte keinen Platz in Thailands digitalem Umfeld haben sollten. Sie bezeichnete das Material als „unsichere und äußerst unkreative Medieninhalte“ und forderte die Mitglieder des Ausschusses dazu auf, dringend regulatorische und präventive Maßnahmen zu prüfen.
Suphamas rief zudem Online-Plattformen dazu auf, deutlich mehr Verantwortung bei der Moderation von Inhalten zu übernehmen. Nach ihrer Ansicht seien die derzeitigen Kontrollmechanismen unzureichend. Sie wies die zuständigen Behörden an, mögliche Maßnahmen zu untersuchen und bei der nächsten Sitzung konkrete Lösungsvorschläge vorzulegen, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.
Die Diskussion erfolgt vor dem Hintergrund wachsender öffentlicher Besorgnis über einen weit verbreiteten expliziten Livestream auf einer populären Online-Plattform, der eine erneute Debatte über die Verantwortung digitaler Plattformen und die Regulierung von Online-Inhalten in Thailand ausgelöst hat.













