EEC erweitert Entwicklungszone auf Prachinburi und genehmigt intelligentes Logistikzentrum in Chachoengsao

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Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn leitet die Sitzung des EEC Boards, das die Erweiterung des Wirtschaftskorridors auf Prachinburi und ein neues intelligentes Logistikzentrum in Chachoengsao grundsätzlich genehmigt hat.

PATTAYA, Thailand – Der Ausschuss für den Eastern Economic Corridor (EEC Board) hat grundsätzlich die Erweiterung des Eastern Economic Corridor auf die Provinz Prachinburi beschlossen und zugleich die Einrichtung einer neuen intelligenten Logistikförderzone in Chachoengsao genehmigt. Die Sitzung wurde vom stellvertretenden Premierminister und Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn geleitet und war die erste Sitzung des Ausschusses unter der neuen Regierung. Dabei wurde auch der Fortschritt wichtiger Infrastrukturprojekte innerhalb des EEC überprüft.



Nach Angaben des Eastern Economic Corridor Office wurde Prachinburi aufgrund seiner strategischen Lage, der industriellen Vernetzung und der bestehenden Integration in Lieferketten als geeignete Erweiterungsprovinz identifiziert. Behördenvertreter erklärten, dass bereits ein großer Teil der Fabriken in der Provinz in priorisierten Industriezweigen tätig sei. Zudem würden Infrastruktur, Wasserressourcen und Arbeitskräfte als ausreichend angesehen, um zukünftiges Investitionswachstum zu unterstützen.

Der Ausschuss stimmte dem Vorhaben grundsätzlich zu und beauftragte das Eastern Economic Corridor Office, Rückmeldungen und Anmerkungen in einen überarbeiteten Plan einzuarbeiten, bevor dieser dem Kabinett zur endgültigen Prüfung vorgelegt wird.

Darüber hinaus genehmigte der Ausschuss die Einrichtung einer intelligenten Logistikförderzone im Bezirk Bang Pakong in der Provinz Chachoengsao. Das Projekt umfasst etwa 29 Rai entlang der Sukhumvit Road und soll moderne Logistik- sowie luftfahrtbezogene Industrien fördern.


Geplant ist ein internationales Vertriebszentrum mit Technologien wie 5G-Systemen, GPS-Tracking, Robotik, automatisierten Lagersystemen und KI-gestütztem Logistikmanagement. Das Projekt soll Investitionen in Höhe von rund 1,35 Milliarden Baht anziehen und etwa 350 Arbeitsplätze schaffen. Gleichzeitig sollen Technologietransfer und die Entwicklung intelligenter Logistikdienstleistungen gefördert werden.

Zusätzlich nahm das EEC Board Fortschritte bei weiteren Entwicklungsmaßnahmen zur Kenntnis, darunter 46 ausgewiesene Sonderwirtschaftsförderzonen, erweiterte One-Stop-Service-Einrichtungen sowie laufende Infrastruktur- und Ausbildungsprogramme zur Unterstützung der Zielindustrien entlang des Wirtschaftskorridors.