Thailand treibt Brückenprojekte in Krabi und am Songkhla-See voran

0
77
Das thailändische Verkehrsministerium bereitet die Unterzeichnung der Bauverträge für große Brückenprojekte nach Ko Lanta und über den Songkhla-See vor und finanziert zugleich neue Schutzmaßnahmen für die verbliebenen Irrawaddy-Delfine im See.

BANGKOK, Thailand – Das thailändische Verkehrsministerium bereitet die Unterzeichnung der Bauverträge für zwei große Brückenprojekte im Juni vor. Die Vorhaben betreffen eine Verbindung zur Insel Ko Lanta in der Provinz Krabi sowie eine neue Querung des Songkhla-Sees zwischen den Provinzen Songkhla und Phatthalung.

Vizepremierminister und Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn erklärte, dass beide Projekte derzeit Verfahren innerhalb des Finanzministeriums durchlaufen, bevor sie dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt werden.


Das Department of Rural Roads habe die Vorbereitungen bereits abgeschlossen und sei bereit, unmittelbar nach der Vertragsunterzeichnung mit den Bauarbeiten zu beginnen. Die Bauzeit werde voraussichtlich rund drei Jahre betragen.

Frühere Verzögerungen standen im Zusammenhang mit Umweltauflagen zum Schutz der verbleibenden Irrawaddy-Delfine im Songkhla-See. Nach Schätzungen der Behörden leben dort nur noch zwischen 14 und 20 Tiere. Die Regierung genehmigte zusätzliche 400 Millionen Baht für Schutzmaßnahmen, darunter ein Aufzucht- und Zuchtzentrum für Delfine, Umweltmanagementsysteme sowie Technologien zur künstlichen Befruchtung, um genetische Risiken innerhalb der kleinen Population zu verringern.


Die Schutzmaßnahmen galten als Voraussetzung, damit die Projekte unter den Umweltauflagen der Weltbank fortgesetzt werden konnten.

Das Ministerium erklärte, die Brückenprojekte würden den Verkehr, den Tourismus und die regionale Anbindung verbessern und gleichzeitig langfristige Umweltmaßnahmen in Südthailand unterstützen.