Steigende Schulanfangskosten in Sri Racha – Schülertransporte erwägen Fahrpreiserhöhungen

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Betreiber von Schülertransporten in Sri Racha erwägen vor Beginn des neuen Schuljahres Fahrpreiserhöhungen von bis zu 200 Baht pro Monat und verweisen auf steigende Kraftstoffkosten.

PATTAYA, Thailand – Eltern in Sri Racha müssen sich zum Beginn des neuen Schuljahres auf höhere Ausgaben einstellen, da Betreiber von Schülertransporten aufgrund steigender Kraftstoffpreise Fahrpreiserhöhungen planen.

Die Betreiber erklären, dass die stark gestiegenen Treibstoffkosten ihre Einnahmen erheblich belastet hätten. Viele erwägen nun, die monatlichen Transportgebühren pro Schüler um 100 bis 200 Baht anzuheben.


Joob Sermsri, 56, der in Sri Racha Schülertransporte anbietet, erklärte, dass er derzeit etwa 1.000 Baht pro Monat und Schüler berechnet. Sein Dienst umfasst die Abholung der Kinder von Wohnanlagen und den Transport zu Schulen im gesamten Bezirk sowie die Rückfahrt nach Unterrichtsende.

Da das neue Schulsemester am 17. Mai beginnt, sagte er, dass mögliche Preisänderungen von der Anzahl der Schüler abhängen werden, die den Service nutzen. Sollte sein Fahrzeug mit rund 13 Schülern voll besetzt sein, könne er die derzeitigen Preise möglicherweise beibehalten. Falls jedoch weniger Schüler mitfahren oder die Kraftstoffpreise weiter steigen, könnten die Gebühren auf etwa 1.200 Baht pro Monat erhöht werden.

Er fügte hinzu, dass bereits Gespräche mit Eltern geführt würden, da mehrere Kostenfaktoren – darunter Kraftstoff, Motoröl und Fahrzeugverschleiß – die Betreiber dazu zwingen würden, ihre Preise neu zu kalkulieren.

Joob appellierte zudem an die Regierung, Maßnahmen gegen die steigenden Kraftstoffpreise zu ergreifen. Anhaltende Preiserhöhungen könnten dazu führen, dass Eltern aus Kostengründen ganz auf Schülertransporte verzichten müssten.

In der Regel transportiert ein Fahrzeug pro Fahrt etwa 10 bis 13 Schüler. Betreiber erklären, dass nur eine volle Auslastung die steigenden Kosten ausgleichen könne, während geringere Schülerzahlen schnell zu Verlusten führten und einige Anbieter sogar zur Aufgabe ihres Dienstes zwingen könnten.