Energieminister ordnet Preissenkungen und Überwachung der Kraftstoffversorgung während Songkran-Reisewelle an

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2016
Energieminister Akanat Promphan ordnet während des Songkran-Festes eine strengere Überwachung der Kraftstoffpreise und schnellere Preissenkungen an, während gleichzeitig neue Rohölquellen erschlossen und stabile Lieferketten angesichts globaler Unsicherheiten gesichert werden.

BANGKOK, Thailand – Energieminister Akanat Promphan hat die zuständigen Behörden angewiesen, während des Songkran-Festes die Kraftstoffpreise genau zu überwachen und Preissenkungen an Tankstellen zu beschleunigen. Gleichzeitig treibt das Ministerium die Suche nach neuen Rohölquellen voran, um mögliche Versorgungsengpässe aufgrund wachsender Spannungen im Nahen Osten abzufedern.



Der Minister nannte zwei Hauptprioritäten: die Sicherstellung ausreichender Kraftstoffreserven für das erhöhte Reiseaufkommen während der Feiertage sowie den Ausbau inländischer Rohölreserven. Zwar bleibe die regionale Instabilität ein Risiko, jedoch habe ein deutlicher Rückgang der Dieselpreise in Singapur von 300 auf etwa 200 US-Dollar pro Barrel die Lage im Inland verbessert. Diese Entwicklung ermögliche es der Regierung, eine Senkung der Endverbraucherpreise in Betracht zu ziehen und so die Lebenshaltungskosten zu entlasten.

Zudem forderte Akanat Promphan die Raffinerien auf, die Abgabepreise ab Werk um etwa zwei Baht pro Liter zu reduzieren. Parallel dazu werden weltweit neue Rohölquellen über zwischenstaatliche Abkommen (G2G) erschlossen.


Auch die finanzielle Lage des staatlichen Ölfonds habe sich deutlich verbessert. Die täglichen Verluste seien von einem Höchststand von 2,5 Milliarden Baht auf derzeit etwa 400 bis 500 Millionen Baht gesunken. Trotz eines kumulierten Defizits von nahezu 60 Milliarden Baht sei die Liquidität weiterhin beherrschbar, sodass derzeit keine Kreditgarantien des Finanzministeriums erforderlich seien.

Das Energieministerium beobachtet die Lage im Nahen Osten weiterhin aufmerksam, da eine weitere Eskalation erhebliche Schwankungen auf den globalen Energiemärkten auslösen könnte. (NNT)