
PATTAYA, Thailand – Pattaya bereitet sich auf eine umfassende wirtschaftliche Transformation vor: weg von einer tourismusabhängigen Stadt hin zu einem regionalen Wirtschafts- und Strategieknotenpunkt im Rahmen des Eastern Economic Corridor (EEC).
Bürgermeister Poramet Ngampichet stellte diese Vision im Rahmen der Jahreshauptversammlung und eines Seminars der Immobilienvereinigung der Provinz Chonburi 2026 vor. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Anpassen, voranschreiten, nicht warten“ und spiegelte die wirtschaftlichen Veränderungen in der Region wider, die durch den EEC vorangetrieben werden.
Die Konferenz, die am 9. April im Dusit Hotel in Pattaya stattfand, wurde offiziell vom Gouverneur der Provinz Chonburi, Naris Niramaiwong, eröffnet und brachte Vertreter aus Immobilienwirtschaft und Privatsektor zusammen.
Im Mittelpunkt stand die Bedeutung des wirtschaftlichen Wachstums in Ostthailand, insbesondere die schnelle Expansion von Industriegebieten, die den Immobilienmarkt in Chonburi zunehmend prägt.
Der Bürgermeister betonte, dass Pattaya sich langfristig von einer reinen Tourismusstadt zu einer diversifizierten Wirtschaftsmetropole entwickeln müsse, die eng mit Investitionen, Logistik und Hochtechnologiebranchen verbunden ist.
Dank seiner strategischen Lage mit Anbindung an den Tiefseehafen Laem Chabang und den Flughafen U-Tapao sowie laufender Infrastrukturprojekte sei Pattaya bestens positioniert, um ein „wirtschaftliches Tor“ der Ostregion zu werden.
Er unterstrich die Notwendigkeit, Pattaya von einer „Tourismusstadt“ zu einer „lebendigen Wirtschaftsmetropole“ zu entwickeln, in der städtische Systeme, Infrastruktur und Wirtschaft integriert funktionieren und sowohl Einwohner als auch Investoren und Besucher profitieren.

Zu den zukünftigen Entwicklungsprioritäten gehören hochwertige Dienstleistungssektoren wie Gesundheitswesen, hochwertiger Tourismus, MICE (Meetings, Incentives, Conferences, Exhibitions) und die digitale Wirtschaft sowie die Förderung vielfältiger Investitionen.
Zudem müsse der Tourismus stärker auf Qualität statt Quantität ausgerichtet werden, um nachhaltige Entwicklung und eine bessere Balance zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt zu gewährleisten.
Die Verbesserung der Lebensqualität der Einwohner bleibt ein zentraler Bestandteil der Strategie, einschließlich besserer Gesundheitsversorgung, Bildung, öffentlicher Sicherheit, Verkehrssysteme und Umweltmanagement. Digitale Technologien sollen dabei helfen, die Effizienz der Stadtverwaltung zu steigern.
Gleichzeitig räumte der Bürgermeister Herausforderungen ein, darunter die Balance zwischen Tourismus und Lebensqualität, ungleiche wirtschaftliche Entwicklung sowie strukturelle Einschränkungen in der lokalen Verwaltung.
Er betonte abschließend, dass Pattayas Zukunft ein Gleichgewicht zwischen Wachstum, Gerechtigkeit und Lebensqualität schaffen müsse, um die Stadt nicht nur als weltweites Reiseziel, sondern auch als dauerhaften Lebensraum attraktiv zu machen.









