
PATTAYA, Thailand – Der Lehrerrat von Thailand hat eine dringende Untersuchung gegen eine illegale internationale Schule in Bangkok eingeleitet, nachdem Behörden festgestellt hatten, dass die Einrichtung ohne gültige Betriebslizenz geführt wurde und unqualifizierte Lehrkräfte beschäftigte.
Der Fall folgt auf eine gemeinsame Inspektion von Polizei und Arbeitsministerium in einer Schule im Bezirk Prawet. Dabei wurde festgestellt, dass die Institution über keine rechtliche Zulassung verfügte. Rund zehn ausländische Staatsangehörige wurden als Lehrer und Mitarbeiter angetroffen, darunter Personen aus Indien, Bangladesch, Pakistan und Nigeria. Mehrere von ihnen wurden festgenommen und müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Assistenzprofessorin Dr. Amonwan Weerathammo, Generalsekretärin des Lehrerrats, erklärte, dass der Lehrerberuf in Thailand durch das Gesetz über den Lehrerrat und das Bildungspersonal streng reguliert sei. Es sei untersagt, ohne entsprechende Lizenz als Lehrer, Schulleiter oder Bildungsaufseher tätig zu sein.
Sie betonte, dass sowohl Einzelpersonen als auch Institutionen bei Verstößen mit Strafen rechnen müssen. Unerlaubtes Unterrichten kann mit bis zu einem Jahr Haft, einer Geldstrafe von bis zu 20.000 Baht oder beidem geahndet werden. Wer fälschlicherweise vorgibt, lizenziert zu sein, oder als Schule unlizenzierte Lehrkräfte beschäftigt, muss mit härteren Strafen rechnen – bis zu drei Jahren Haft, Geldstrafen von bis zu 60.000 Baht oder beidem.
Der Lehrerrat arbeitet nun mit den zuständigen Behörden zusammen, um zu klären, ob die Schule wissentlich unlizenzierte Personen beschäftigt hat. Sollte sich dies bestätigen, drohen sowohl den beteiligten Personen als auch der Institution rechtliche Schritte.
Die Behörden betonten erneut, dass alle Bildungseinrichtungen die Lizenzvorschriften strikt einhalten müssen, um Qualitätsstandards zu sichern und Schüler zu schützen. (TNA)









