
PATTAYA, Thailand – Die thailändische Verkehrspolizei startet ab dem 1. April 2026 eine landesweit verschärfte Durchsetzung der Straßenverkehrsgesetze. Im Fokus stehen zehn Hauptverstöße, die laut Behörden zu den häufigsten Ursachen für Unfälle und Verkehrstote zählen.
Die Maßnahme folgt einer Anordnung von Kitrat Phanphet, mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die hohe Unfallrate im Land zu senken. Eine zuvor geltende Phase unter dem Motto „Warnung statt Strafe“ endet am 31. März – danach werden Verstöße konsequent geahndet.
Im Rahmen der neuen Regelungen wurden die Bußgelder deutlich erhöht. Für Geschwindigkeitsüberschreitungen, das Überfahren roter Ampeln, das Missachten von Fußgängerüberwegen sowie die Nutzung von Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung drohen nun Strafen von bis zu 4.000 Baht. Auch Geisterfahrten, das Nichttragen von Helm oder Sicherheitsgurt sowie weitere häufige Verstöße werden strenger bestraft. Schwere Delikte wie Trunkenheit am Steuer oder rücksichtsloses Fahren können Geldstrafen von bis zu 20.000 Baht und sogar Haftstrafen nach sich ziehen.
Nach Angaben der Behörden sollen die Maßnahmen die Verkehrssicherheit landesweit verbessern und vermeidbare Unfälle reduzieren – insbesondere in stark frequentierten Städten und Touristenzentren.
In Pattaya, wo dichter Verkehr, zahlreiche Motorräder und reger Fußgängerverkehr entlang der Küstenstraßen häufig zu Zwischenfällen führen, wird eine besonders sichtbare Umsetzung erwartet. Lokale Verkehrspolizisten planen verstärkte Kontrollen auf wichtigen Verkehrsachsen wie der Sukhumvit Road, Second Road und Beach Road. Gerade Verstöße wie fehlende Helme oder die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt sind dort weit verbreitet.
Offizielle betonen, dass eine konsequente Durchsetzung der Regeln in Touristenstädten wie Pattaya entscheidend sei, um die Sicherheit für Einwohner und Besucher gleichermaßen zu erhöhen – insbesondere in Zeiten mit hohem Reiseaufkommen.









