Thailand beobachtet Kerosinpreise wegen Spannungen im Nahen Osten

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Flugzeuge stehen auf dem Vorfeld eines thailändischen Flughafens. Die Behörden beobachten derzeit die Entwicklung der Kerosinpreise, da geopolitische Spannungen im Nahen Osten Auswirkungen auf den internationalen Luftverkehr haben könnten.

PATTAYA, Thailand – Die thailändischen Luftfahrtbehörden beobachten derzeit aufmerksam die Entwicklung der Kerosinpreise, nachdem zunehmende Spannungen im Nahen Osten Sorgen über mögliche Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte und den internationalen Luftverkehr ausgelöst haben.

Die Civil Aviation Authority of Thailand hielt am 11. März ein Treffen ab, um die Situation rund um Flugtreibstoff (Jet A-1) zu bewerten. Die Sitzung wurde von Sarun Benjanirat geleitet und brachte Vertreter mehrerer Behörden und Unternehmen zusammen.

An dem Treffen nahmen unter anderem das Department of Energy Business, das Excise Department sowie Energieunternehmen wie PTT Public Company Limited und Bangchak Corporation teil.

Vertreter der Energiebranche erklärten, dass Thailand derzeit über ausreichende Vorräte an Flugtreibstoff verfügt und kurzfristig keine Engpässe zu erwarten seien. Zudem verfüge das Land über strategische Rohölreserven, die im Falle einer Unterbrechung von Importen etwa drei Monate lang den Bedarf decken könnten.



Während des Treffens wurden auch mögliche Maßnahmen erörtert, falls die Preise für Jet A-1 deutlich steigen sollten. Das Finanzministerium teilte mit, dass derzeit keine Pläne bestehen, die Kraftstoffsteuer zu senken. Fluggesellschaften könnten jedoch entsprechende Vorschläge einreichen, wenn steuerliche Anpassungen dazu beitragen würden, die Reisekosten für die Bevölkerung zu reduzieren.

Die Luftfahrtbehörde betonte, dass sie die Entwicklung der Kerosinpreise weiterhin genau beobachten und eng mit thailändischen Fluggesellschaften zusammenarbeiten werde, um den Treibstoffbedarf zu verfolgen und eine stabile Versorgung der Luftfahrtindustrie sicherzustellen. (TNA)