Transgender-Frauen verfolgen Touristen nach Streit um unbezahlte Dienstleistung auf Pattaya Beach Road

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Beamte der Stadtverwaltung von Pattaya greifen auf der Pattaya Beach Road nahe der Soi 13/4 ein, nachdem ein heftiger Streit zwischen zwei Transgender-Frauen und einem indischen Touristen über eine angeblich unbezahlte Dienstleistung die Aufmerksamkeit zahlreicher Passanten erregt hatte.

PATTAYA, Thailand – Auf der Pattaya Beach Road nahe der Soi 13/4 kam es am 5. März zu einer chaotischen Szene, als zwei Transgender-Frauen einen indischen Touristen verfolgten, nachdem es zu einem Streit über eine angeblich nicht bezahlte Dienstleistung gekommen war.

Augenzeugen berichteten, dass die beiden Personen dem Mann lautstark hinterherliefen, nachdem er sich geweigert haben soll, eine zuvor vereinbarte Zahlung zu leisten. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des beliebten Pattaya Beach und zog schnell die Aufmerksamkeit zahlreicher Passanten und Touristen auf sich.

Während der hitzigen Auseinandersetzung soll eine der Beteiligten einen Ziegelstein aufgehoben und den Touristen damit bedroht haben. Dies sorgte bei den umstehenden Menschen für Besorgnis, während sich immer mehr Schaulustige versammelten. Ein Zeuge filmte die Szene mit seinem Mobiltelefon, und das Video verbreitete sich später in sozialen Netzwerken.

Beamte der Stadtverwaltung von Pattaya trafen kurz darauf am Ort des Geschehens ein, um die Situation zu beruhigen. Die Einsatzkräfte griffen ein, stellten Kleidung zur Verfügung, um die beteiligten Personen zu bedecken, und versuchten, zwischen den Parteien zu vermitteln.



Nach Gesprächen erklärte sich der Tourist schließlich bereit, jeweils 1.000 Baht an die beiden beteiligten Personen zu zahlen, wodurch der Streit beendet werden konnte. Beide Seiten trennten sich anschließend, ohne dass eine offizielle Anzeige bei der Polizei erstattet wurde.

Beobachter äußerten jedoch Bedenken, dass solche öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen das Image Pattayas als internationales Reiseziel beeinträchtigen könnten – insbesondere wenn sich dramatische Szenen in stark frequentierten Strandbereichen abspielen, die bei Besuchern besonders beliebt sind.