Erdbeben der Stärke 7,0 nahe Borneo – keine Auswirkungen auf Thailand

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Eine seismische Überwachungsanzeige zeigt Erdbebenaktivität nahe Malaysia, nachdem ein Beben der Stärke 7,0 vor der Küste bei Borneo registriert wurde. In Sabah und Sarawak waren Erschütterungen spürbar, in Thailand jedoch ohne Auswirkungen.

PATTAYA, Thailand – Ein Seebeben der Stärke 7,0 hat am späten Samstagabend die Gewässer nahe Borneo erschüttert. In mehreren Teilen Ostmalaysias waren Erschütterungen spürbar, doch die Behörden bestätigten, dass Thailand nicht betroffen ist.

Das thailändische Department of Mineral Resources teilte mit, dass sich das Beben am 22. Februar um 23.57 Uhr thailändischer Zeit ereignete. Das Epizentrum lag vor der Küste nahe Borneo in einer Tiefe von etwa 633 Kilometern, rund 55 Kilometer nordwestlich von Kota Belud im malaysischen Bundesstaat Sabah.



Erste Berichte zufolge waren Erschütterungen entlang der Westküste von Sabah, in mehreren Gebieten von Sarawak sowie in Teilen Westmalaysias zu spüren. Meldungen über schwere Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Für Thailand bestehe nach Einschätzung des Department of Mineral Resources gemeinsam mit der Thai Meteorological Department keine Gefahr. Aufgrund der großen Tiefe und der erheblichen Entfernung zu den thailändischen Grenzen habe das Beben keine Auswirkungen auf das Land.


Die Behörden erklärten, die Lage werde weiterhin genau überwacht, und man werde die Öffentlichkeit informieren, falls sich die Situation ändere. Bürgerinnen und Bürger, die weitere Informationen wünschen, können sich an das Geological Disaster Operations Center beim Department of Mineral Resources wenden. (TNA)