Tödliche Straßenwellen fordern vierköpfige Familie auf Old Sukhumvit Road in Bang Pakong

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Straßenbeamte untersuchen die unebene Fahrbahn der Old Sukhumvit Road in Bang Pakong nach dem tödlichen Unfall, während Einsatzkräfte Notreparaturen zur Glättung der gefährlichen Straßenwellen vorbereiten.

BANG PAKONG, Thailand — Nach einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Old Sukhumvit Road, bei dem vier Menschen ums Leben kamen und zwei weitere schwer verletzt wurden, haben Straßenbehörden eine dringende Inspektion und Reparatur der Fahrbahn eingeleitet. Der Unfall ereignete sich am frühen Montagmorgen, dem 23. Februar, im Bezirk Bang Pakong in der Provinz Chachoengsao.

Der Unfall geschah gegen 4.30 Uhr nahe der Einfahrt zur Soi Chan Kasem auf der Old Sukhumvit Road in Richtung Khlong Dan. Der Ort liegt etwa 1 Stunde und 30 Minuten Fahrzeit von Pattaya entfernt. Polizei und Rettungskräfte fanden eine in Bangkok zugelassene graue Limousine, die nach dem Aufprall auf ein Verkehrsschild in einen Straßenkanal gestürzt und dort überschlagen liegen geblieben war.



Vier Insassen wurden noch am Unfallort für tot erklärt: der 25-jährige Fahrer, seine ebenfalls 25-jährige Ehefrau sowie ihr siebenjähriger Sohn und ihre vier Monate alte Tochter. Zwei weitere Kinder — ein dreijähriger Junge und ein elfjähriges Mädchen — erlitten lebensgefährliche Verletzungen und wurden umgehend in das Chularat 11 Hospital eingeliefert.

Ein Angehöriger teilte der Polizei mit, dass die Familie aus Bang Saen zurückgekehrt sei und mit der Strecke nicht vertraut gewesen sei. Berichten zufolge fuhr die Limousine über eine Reihe ausgeprägter Fahrbahnunebenheiten, hob an einer erhöhten Stelle vom Boden ab, geriet außer Kontrolle und kam schließlich von der Straße ab, bevor sich das Fahrzeug mehrfach überschlug.


Später am Vormittag führten Ärzte des Bang Pakong Hospital die Obduktionen durch, während die Angehörigen die Bestattungsformalitäten vorbereiteten. Die beiden verletzten Kinder wurden inzwischen in das Bang Pakong Hospital verlegt, wo ihr Zustand weiterhin engmaschig überwacht wird.

Bei einer Inspektion erklärten Straßenbeamte, dass sich auf einem etwa fünf Kilometer langen Abschnitt — von Sala Mae Nok Yueng bis vor den Wat Hong Thong — wellenartige Fahrbahnschäden gebildet hätten. Als Ursache wird eine ungleichmäßige Setzung des Straßenkörpers vermutet: Neu asphaltierte Fahrspuren seien abgesackt, während ältere Nebenbereiche stabil geblieben seien, wodurch gefährliche Kanten entstanden seien. Eine provisorische Asphalt-Nivellierung soll umgehend erfolgen, während langfristige Reparaturen vorbereitet werden. (TNA)