Blockierte Gehwege führen zu Geldstrafen und Abschleppmaßnahmen in Pattaya

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Auf Gehwegen abgestellte Motorräder blockieren den Zugang für Fußgänger entlang der South Pattaya Road und führen zu Beschwerden sowie Maßnahmen durch städtische Ordnungskräfte.

PATTAYA, Thailand – Die Stadt Pattaya hat die Maßnahmen gegen illegal auf Gehwegen abgestellte Motorräder deutlich verschärft. Kommunale Ordnungskräfte gehen gezielt gegen Fahrzeuge vor, die Fußgänger auf der South Pattaya Road behindern, im Rahmen einer stadtweiten Kampagne für Ordnung und Verkehrssicherheit.



Am 7. Januar führten Beamte der städtischen Ordnungsbehörde Kontrollen entlang wichtiger Abschnitte der South Pattaya Road durch. Dabei wurden zahlreiche Motorräder festgestellt, die auf Gehwegen parkten und den Fußgängerverkehr blockierten. Gegen die Halter wurden offizielle Verwarnungen ausgesprochen, zudem mussten Geldstrafen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen im städtischen Ordnungszentrum von Pattaya entrichtet werden.

Nach Angaben der Behörden ist die Aktion Teil eines umfassenderen Vorgehens, um Gehwege wieder für Fußgänger freizumachen, den Verkehrsfluss zu verbessern und langjährige Beschwerden über ungeordnetes Parken im Stadtgebiet zu lösen. Die Einsatzkräfte arbeiten dabei eng mit der Polizei zusammen. Zunächst wird versucht, die Fahrzeughalter ausfindig zu machen. Können diese nicht ermittelt werden, werden die Fahrzeuge gesperrt oder abgeschleppt.

Mitarbeiter der Stadt Pattaya schleppen ein illegal auf dem Gehweg geparktes Motorrad im Rahmen der verstärkten Kontrollen ab.

Die Reaktionen aus der Bevölkerung fielen überwiegend positiv aus, auch wenn viele Anwohner ein noch konsequenteres Vorgehen forderten. Einige wiesen darauf hin, dass die Kontrollen inzwischen vom Bereich am Beginn der South Pattaya Road bis zur Kreuzung Wat Chaimongkol ausgeweitet wurden. Gleichzeitig wurde kritisiert, dass illegales Parken weiterhin auf der Pattaya Third Road, der Pattaya Beach Road sowie in engen Seitenstraßen verbreitet sei, wo Motorräder oft beidseitig abgestellt werden und das Durchkommen erschweren.

Mehrere Bürger äußerten zudem weitergehende Sorgen, darunter dauerhaft an Ampeln parkende Straßenhändler, fehlende Parkmöglichkeiten in der Nähe von Banken und Geschäften sowie ein genereller Mangel an Ordnung durch Händler und Verkehrsteilnehmer. Andere räumten ein, dass die Durchsetzung nicht allen gefallen werde, ermutigten die Beamten jedoch, im Interesse der Stadt konsequent zu bleiben.


Ein Kommentator berichtete, bei einer nächtlichen Kontrolle in Strandnähe mit 1.000 Baht belangt worden zu sein, und bezeichnete dies als schmerzhafte, aber notwendige Lektion.

Städtische Vertreter bekräftigten, dass die Kampagne in verschiedenen Stadtteilen und zu unterschiedlichen Zeiten fortgesetzt werde. Gehwege seien für Fußgänger gedacht und nicht zum Parken bestimmt. Nur eine konsequente Durchsetzung könne Sicherheit, Zugänglichkeit und das Stadtbild Pattayas nachhaltig verbessern.