Russischer Tourist vermisst Bargeld nach Hotelbekanntschaft mit Ladyboy in Pattaya

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Die Polizei von Pattaya nahm zwei Transgender-Verdächtige zur Befragung fest, nachdem ein russischer Tourist gemeldet hatte, dass nach einer bezahlten sexuellen Begegnung in einem Hotel nahe der Walking Street mehr als 10.000 Baht Bargeld verschwunden seien.

PATTAYA, Thailand – Die Polizei in Pattaya hat zwei Transgender-Personen – eine aus Laos und eine aus Thailand – zur Befragung festgenommen, nachdem ein russischer Tourist angezeigt hatte, dass nach einer bezahlten sexuellen Begegnung in einem Hotel nahe der Walking Street mehr als 10.000 Baht aus seinem Gepäck verschwunden seien.

Der Vorfall wurde am 1. Juli gegen 5.08 Uhr gemeldet, als Beamte der Motorradstreife der Polizeiwache Pattaya City von dem russischen Touristen angesprochen wurden. Nach seinen Angaben hatte er sich bereit erklärt, 3.000 Baht für sexuelle Dienstleistungen in seinem Hotelzimmer zu bezahlen. Nach der Begegnung stellte er fest, dass sich aus seiner Tasche rund 10.000 Baht Bargeld fehlten.



Der Tourist bat die Polizei, die Überwachungskameras des Hotels auszuwerten, um die verantwortliche Person zu identifizieren. Die Beamten leiteten umgehend Ermittlungen ein, sicherten Spuren am Tatort, sammelten Beweismaterial und arbeiteten mit den zuständigen Behörden der Stadt Pattaya zusammen. Die Ermittlungen führten schließlich zur Festnahme von zwei Personen zur weiteren Befragung.

Die erste Person wurde anhand eines Reisepasses als die laotische Staatsangehörige Phouangmalay identifiziert. Die zweite Person wurde anhand ihres thailändischen Personalausweises als Phlai, eine thailändische Staatsangehörige, identifiziert. Beide wurden zur Polizeiwache Pattaya City gebracht und dort ausführlich vernommen.

Die Kriminalpolizei wertet derzeit Aufnahmen der Überwachungskameras aus, rekonstruiert die Bewegungen der Beteiligten im Hotel und sichert forensische Beweise, um den mutmaßlichen Diebstahl aufzuklären.

Die Polizei betonte, dass die Ermittlungen noch andauern und bislang keine Anklagen erhoben wurden. Sollten die gesammelten Beweise den Verdacht des Diebstahls oder anderer Straftaten bestätigen, werde entsprechend den thailändischen Gesetzen Anklage erhoben.

Zugleich erinnerten die Behörden thailändische und ausländische Besucher daran, beim Mitführen von Wertsachen vorsichtig zu sein. Außerdem warnten sie vor Prostitution, da derartige Begegnungen neben möglichen rechtlichen Konsequenzen auch das Risiko von Diebstahl, Betrug und anderen Straftaten bergen.

Nach Angaben der Polizei werden die Ermittlungen fortgesetzt. Jeder, gegen den sich auf Grundlage der Beweise ein strafrechtlicher Verdacht erhärtet, werde strafrechtlich verfolgt.