Pattayas designierter Bürgermeister verspricht umfassenden Ausbau der Wasserversorgung auf Koh Larn

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Pattayas designierter Bürgermeister Poramet Ngampichet bedankt sich während eines Autokorsos auf Koh Larn gemeinsam mit seinem Team bei den Einwohnern für ihre Unterstützung nach der Wahl und stellt Pläne zum raschen Ausbau der Wasserversorgung der Insel vor.

PATTAYA, Thailand – Pattayas designierter Bürgermeister Poramet Ngampichet besuchte gemeinsam mit den designierten Vizebürgermeistern Manot Nongyai, Damrongkiat Phinitkan sowie Mitgliedern der Gruppe „We Love Pattaya“ die Insel Koh Larn, um sich nach dem inoffiziellen Wahlergebnis, das ihm eine zweite Amtszeit sicherte, bei den Einwohnern für ihre Unterstützung zu bedanken.

Der Besuch umfasste einen Autokorso über die gesamte Insel, bei dem die Delegation mit den Bewohnern zusammentraf und ihre Dankbarkeit für das entgegengebrachte Vertrauen ausdrückte. Zuvor erwiesen Poramet und sein Team dem San Chao Mae Cheewit-Schrein, einer bedeutenden spirituellen Stätte auf Koh Larn, ihre Ehrerbietung und baten um Segen für die bevorstehende Amtszeit.



Entlang der Strecke herrschte eine festliche Atmosphäre. Einwohner und Touristen säumten die Straßen, winkten dem Konvoi zu, gratulierten und bekundeten ihre Unterstützung für die neue Stadtverwaltung. Poramet erklärte, das Wahlergebnis sei Ausdruck des Vertrauens der Bevölkerung und versprach, die Wahlversprechen zur Verbesserung der Lebensqualität sowie zur Stärkung Pattayas und Koh Larns als Tourismusziele zügig umzusetzen.

Ein zentrales Vorhaben sei die Lösung der seit Jahren bestehenden Wasserknappheit auf Koh Larn. Poramet erklärte, dass die Stadtverwaltung bereits vor Ablauf der vergangenen Amtsperiode mit der Ausarbeitung der Leistungsbeschreibung (Terms of Reference – TOR) für ein umfangreiches Projekt zur Erweiterung der Trinkwasserproduktion mittels Umkehrosmose-Technologie (RO) begonnen habe.

Die Anlage soll die tägliche Süßwasserproduktion von derzeit rund 400 Kubikmetern auf 1.000 bis 3.000 Kubikmeter erhöhen. Vorgesehen ist eine öffentlich-private Partnerschaft (PPP) mit einer Konzessionslaufzeit von etwa 25 Jahren.


Durch das Projekt sollen die Trinkwasserkosten für Privathaushalte von derzeit durchschnittlich über 70 Baht pro Kubikmeter auf rund 55 Baht sinken. Gewerbliche Nutzer würden künftig etwa 70 Baht pro Kubikmeter zahlen, wodurch sowohl die Lebenshaltungskosten der Einwohner als auch die Betriebskosten lokaler Unternehmen reduziert werden sollen.

Nach Angaben der Stadtverwaltung befindet sich das Vorhaben derzeit in der Ausarbeitung der TOR-Unterlagen. Anschließend sollen diese der Generalstaatsanwaltschaft zur rechtlichen Prüfung vorgelegt werden, um faire Bedingungen für öffentliche und private Beteiligte sicherzustellen.

Poramet erklärte, dass Koh Larn – abhängig von Saison und Besucherzahlen – täglich zwischen 1.000 und 1.500 Kubikmeter Wasser benötige. Die derzeitige Produktionskapazität reiche dafür nicht aus. Nach Fertigstellung des Projekts werde die Wasserversorgung jedoch langfristig den Bedarf der Insel decken und weiteres Wachstum des Tourismus ermöglichen.



Darüber hinaus müsse auch das Wasserversorgungsnetz erweitert werden, damit sämtliche Gemeinden auf Koh Larn zuverlässig versorgt werden könnten. Das Wassermanagement werde deshalb in den kommenden vier Jahren eine der wichtigsten Prioritäten seiner Verwaltung bleiben, da es sich um ein langfristiges strukturelles Problem handle, das nachhaltige Lösungen erfordere.

Zugleich verwies Poramet auf bereits abgeschlossene Infrastrukturmaßnahmen auf Koh Larn, darunter die Überdachung des Bali Hai Piers, die Installation von Videoüberwachungssystemen, die Einrichtung eines Polizeiservicepunktes, Straßensanierungen, der Ausbau der Abwasserbehandlung sowie Anlagen zur Müllverbrennung. Gemeinsam sollen diese Projekte die Lebensqualität der Einwohner verbessern und die Insel auf weiter steigende Besucherzahlen vorbereiten.