77-jähriger Brite stirbt nach Sturz aus dem achten Stock eines Wohnhochhauses bei Pattaya

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Ein 77-jähriger britischer Staatsbürger kam ums Leben, nachdem er aus dem achten Stock eines Luxuswohnhauses in Najomtien gestürzt war. Nach ersten Erkenntnissen führte er zum Zeitpunkt des Unglücks Wartungsarbeiten auf seinem Balkon durch.

PATTAYA, Thailand – Ein 77-jähriger britischer Staatsbürger ist ums Leben gekommen, nachdem er aus dem achten Stock eines Luxus-Eigentumswohnhauses in Najomtien im Bezirk Sattahip nahe Pattaya gestürzt war. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte der Mann zum Zeitpunkt des Unglücks Malerarbeiten auf seinem Balkon durchgeführt haben.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19.00 Uhr am 25. Juni in einer Wohnanlage an der Strandstraße. Beamte der Polizeiwache Najomtien trafen gemeinsam mit Ermittlern und Rettungskräften aus Sattahip am Unglücksort ein.



Der Mann wurde leblos im Parkbereich des Gebäudes aufgefunden. Er wurde als David Spooner, 77 Jahre alt und britischer Staatsangehöriger, identifiziert. Nach Angaben der Behörden wies der Verstorbene zahlreiche Knochenbrüche auf, die mit einem Sturz aus großer Höhe vereinbar sind. Die Polizei sperrte den Bereich ab, um Spuren zu sichern und den Unfallhergang zu untersuchen.

Nachbarn, die anonym bleiben wollten, berichteten, dass der Verstorbene regelmäßig kleinere Wartungs- und Renovierungsarbeiten in seiner Eigentumswohnung selbst ausgeführt habe. Am Tag des Unglücks sei er dabei beobachtet worden, wie er den Balkon seiner Wohnung gestrichen habe, bevor es zu dem Sturz kam.

Die Ermittler untersuchten sowohl den Unglücksort als auch die Wohnung im achten Stock gründlich. Nach Angaben der Polizei wurden keine Hinweise auf eine Auseinandersetzung oder andere verdächtige Umstände festgestellt.

Die Ermittlungen dauern an. Die Behörden sammeln weiterhin Beweismaterial und stehen mit den Angehörigen des Verstorbenen in Kontakt. Der Leichnam wurde zur gerichtsmedizinischen Untersuchung an das Institut für Rechtsmedizin des Police General Hospital überführt, wo die genaue Todesursache festgestellt werden soll. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse der Obduktion bleibt das Verfahren offen.