Ermittlungen gegen Scheinfirmen in Huai Khwang in Bangkok werden ausgeweitet

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Behörden untersuchen 53 risikobehaftete Unternehmen und 112 Restaurants im Zusammenhang mit mutmaßlichen Scheinfirmen und illegaler ausländischer Beteiligung. Die Ermittlungen werden im Rahmen koordinierter Maßnahmen in Bangkok ausgeweitet.

BANGKOK, Thailand – Das Department of Business Development (DBD) hat gemeinsam mit zwei parlamentarischen Ausschüssen die Kontrollen gegen mutmaßliche Scheinfirmen und illegale Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte im Bezirk Huai Khwang in Bangkok deutlich verstärkt. Die Maßnahmen sind Teil einer breit angelegten Operation zur Aufdeckung verdeckter ausländischer Eigentumsstrukturen und regulatorischer Verstöße.

Nach Angaben der Behörden führte eine multiinstitutionelle Einsatzgruppe erneut Inspektionen in Huai Khwang durch. Beteiligt waren unter anderem der Ausschuss für Handel und geistiges Eigentum des Repräsentantenhauses, der Ausschuss für nationale Sicherheit, Grenzangelegenheiten, nationale Strategie und Reformen sowie das Bezirksamt Huai Khwang und die Einwanderungspolizei.



Der Generaldirektor des DBD, Poonpong Naiyanapakhorn, erklärte, dass die Behörde bereits Daten zu 53 risikobehafteten juristischen Personen an das Amt zur Bekämpfung von Geldwäsche (AMLO) übergeben habe. Diese Fälle würden nun einer vertieften finanziellen Analyse unterzogen.

Zusätzlich prüfen die Behörden derzeit 112 Restaurants im Bezirk Huai Khwang, die im Verdacht stehen, mit ausländischer Kapitalbeteiligung betrieben zu werden. Weitere Untersuchungen laufen. Gleichzeitig wurden Daten von allen 50 Bezirksämtern Bangkoks angefordert, um die Kontrollen landesweit auszuweiten.

Die zuständigen Stellen arbeiten eng mit der Royal Thai Police, der Steuerbehörde, dem Arbeitsministerium, dem Department of Special Investigation, dem Einwanderungsbüro sowie AMLO zusammen, um die Durchsetzung der Gesetze zu stärken, den Datenaustausch zu verbessern und rechtliche Schritte gegen Verstöße einzuleiten.

Die Behörden erklärten, Huai Khwang sei aufgrund der hohen Präsenz ausländisch geprägter Geschäftsaktivitäten zu einem Schwerpunktgebiet geworden. Dabei bestehe insbesondere Sorge über sogenannte Nominee-Strukturen, illegale Beschäftigung und Versuche, Beschränkungen für ausländisches Eigentum zu umgehen.

Ermittler stellten zudem fest, dass weiterhin thailändische Staatsbürger als Strohpersonen für ausländisch kontrollierte Unternehmen eingesetzt werden. Dies könne laut Behörden den fairen Wettbewerb verzerren, die wirtschaftliche Integrität beeinträchtigen und umfassendere regulatorische Risiken verursachen.

Das DBD betonte, dass die landesweiten Inspektionen fortgesetzt werden. Ziel sei es, Nominee-Netzwerke aufzudecken, das Gesetz konsequent durchzusetzen und rechtmäßige Unternehmer im Rahmen der geltenden Vorschriften zu schützen. (TNA)