Thailändische Haushalte verdienen weniger, verschulden sich stärker und sind zunehmend auf Unterstützung angewiesen

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Trotz der wirtschaftlichen Erholung verdienen viele thailändische Haushalte weniger, sparen bei Ausgaben und haben Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. (Foto: Jetsada Homklin)

PATTAYA, Thailand – Trotz positiver Wirtschaftsdaten und steigender Touristenzahlen stehen viele thailändische Haushalte laut einer neuen Studie des Economic Intelligence Center (EIC) der Siam Commercial Bank unter wachsendem finanziellem Druck.

Die Untersuchung zeigt, dass das durchschnittliche Haushaltseinkommen 2025 erstmals seit sechs Jahren um 2,5 Prozent auf 28.308 Baht pro Monat gesunken ist. Gleichzeitig stieg die Abhängigkeit von staatlicher und privater Unterstützung deutlich an. Bei Haushalten mit weniger als 15.000 Baht Monatseinkommen machen Hilfsleistungen inzwischen fast 60 Prozent des Gesamteinkommens aus.



Während die Gesamtausgaben der Haushalte um 5,4 Prozent zurückgingen und die Verschuldung landesweit leicht sank, erhöhte sich die Schuldenlast gerade bei einkommensschwachen Familien. Mehr als die Hälfte aller verschuldeten Haushalte verfügt laut Studie nicht über ausreichende Einnahmen, um ihre laufenden Ausgaben zu decken.

Die Forscher warnen, dass schwaches Einkommenswachstum, hohe Schulden und die zunehmende Abhängigkeit von finanzieller Unterstützung den privaten Konsum und damit das Wirtschaftswachstum bremsen könnten. Sie empfehlen gezielte Hilfen für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen sowie Maßnahmen zur Umschuldung und Verbesserung der Einkommenschancen.