PATTAYA, Thailand – Die Sorge vor Überschwemmungen nimmt in Thailand zu, nachdem das Meteorologische Amt vor anhaltenden starken Regenfällen in zahlreichen Landesteilen gewarnt hat. In den kommenden 24 Stunden werden in 44 Provinzen Gewitter und örtlich heftige Niederschläge erwartet.
Die Behörden rufen die Bevölkerung in gefährdeten Gebieten dazu auf, wachsam zu bleiben und sich auf mögliche Sturzfluten, Wasserabflüsse aus Wald- und Bergregionen sowie steigende Wasserstände vorzubereiten.
Nach der aktuellen Wettervorhersage des Meteorologischen Amtes vom 13. Juni beeinflusst weiterhin ein mäßiger Südwestmonsun die Andamanensee, Thailand und den Golf von Thailand. Gleichzeitig verstärkt ein Tiefdruckgebiet über dem Norden Myanmars die Niederschläge in mehreren Regionen des Landes.
Die stärksten Regenfälle werden im Norden, Osten und in Teilen Südthailands erwartet. Dort könnten örtlich starke Schauer in tiefer gelegenen Gebieten und entlang von Wasserläufen zu Überschwemmungen führen.
Für Nordthailand werden Gewitter in rund 70 Prozent der Region prognostiziert. Besonders betroffen sein könnten die Provinzen Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Lamphun, Lampang, Nan, Kamphaeng Phet, Tak und Phitsanulok.
Im Osten des Landes werden Gewitter auf etwa 40 Prozent der Fläche erwartet. Starke Regenfälle sind insbesondere in Rayong, Chanthaburi und Trat möglich. Aufgrund bereits gefallener Niederschläge besteht dort weiterhin ein erhöhtes Risiko für lokale Überschwemmungen.
An der Andamanenküste Südthailands rechnen Meteorologen ebenfalls mit starken Regenfällen, insbesondere in Krabi, Trang und Satun. Entlang der Golfküste werden Gewitter in Teilen der Provinzen Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Phatthalung, Songkhla, Pattani, Yala und Narathiwat erwartet.
Für Bangkok und die umliegenden Provinzen werden Gewitter auf etwa 60 Prozent der Fläche vorhergesagt. Die Temperaturen sollen zwischen 25 und 35 Grad Celsius liegen.
Die Bedingungen auf See gelten weiterhin als mäßig, allerdings warnen die Behörden davor, dass die Wellen in Gewittergebieten Höhen von mehr als zwei Metern erreichen können. Bootsführer sowohl in der Andamanensee als auch im Golf von Thailand wurden aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen und Gewitterzonen zu meiden.
Das Meteorologische Amt appellierte insbesondere an Bewohner in Hanglagen, entlang von Wasserwegen und in bekannten Überschwemmungsgebieten, die Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen und sich auf mögliche Sturzfluten sowie plötzlich auftretende Wasserabflüsse infolge anhaltender und starker Niederschläge vorzubereiten.
Die Behörden beobachten die Wetterlage weiterhin genau und empfehlen der Bevölkerung, offizielle Wettervorhersagen zu verfolgen, da die Wetterbedingungen in weiten Teilen des Landes weiterhin instabil bleiben.










