Neuer Sport-, Unterhaltungs- und Smart-City-Hub für den EEC geplant

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Die Planungen für EECiti schreiten voran – mit neuer Infrastruktur, einem geplanten internationalen Sportkomplex und einem Unterhaltungszentrum von Weltklasse.

PATTAYA, Thailand – Der Politikausschuss des Eastern Economic Corridor (EEC) hat einen bedeutenden Rahmen für eine öffentlich-private Partnerschaft (PPP) zur Entwicklung von Infrastruktur- und Versorgungssystemen innerhalb der EEC Smart City (EECiti) genehmigt. Das Projekt hat ein geschätztes Investitionsvolumen von 72 Milliarden Baht und eine Konzessionsdauer von 50 Jahren. Die Entscheidung wurde nach einer Sitzung unter dem Vorsitz des stellvertretenden Premierministers und Verkehrsministers Phiphat Ratchakitprakarn am 5. Juni im Regierungsgebäude bekannt gegeben.

Nach Angaben des EEC-Generalsekretärs Chula Sukmanop umfasst das Vorhaben zehn zentrale Systeme, darunter Strom- und saubere Energieversorgung, Wasserversorgung, Wasserwirtschaft, Abfallmanagement sowie grüne öffentliche Räume. Die Entwicklung erfolgt nach dem PPP-EEC-Verfahren und soll nach dem Modell „Bauen-Betreiben-Übertragen“ (BOT) umgesetzt werden.



Die Markterkundung mit privaten Investoren soll in Kürze beginnen. Die Ausschreibung wird voraussichtlich Anfang 2027 eröffnet, während der Baubeginn der ersten Pilotgebiete für 2028 vorgesehen ist.

Der Ausschuss bestätigte zudem Fortschritte bei zwei Leuchtturmprojekten innerhalb von EECiti: einem Sportkomplex nach internationalen Standards sowie einem Unterhaltungs- und Freizeitzentrum von Weltklasse. Die thailändische Sportbehörde wird die Entwicklung des internationalen Sportzentrums leiten. Die Machbarkeitsstudien sollen bis August 2026 abgeschlossen werden. Gleichzeitig führt das EEC-Büro Untersuchungen für das Unterhaltungs- und Freizeitzentrum durch, deren Ergebnisse bis November erwartet werden.

Beide Projekte sind Teil der umfassenden Entwicklung von EECiti, die auf mehr als 6.000 Rai erschlossenem Land in der Provinz Chonburi eine moderne intelligente Stadt und ein internationales Wirtschaftszentrum schaffen soll.


In einer weiteren Entscheidung genehmigte der Ausschuss neun zusätzliche Fördermaßnahmen für das 290 Milliarden Baht schwere Projekt des Flughafens U-Tapao und der Eastern Aviation City. Zu den Anreizen gehören Steuererleichterungen, reduzierte Gebühren für die Eintragung von Eigentum, ein vorgeschlagenes EECa-Visaprogramm sowie Vorteile von Freihandelszonen. Ziel ist es, Investoren, Unternehmen und internationale Einwohner in die Region zu locken.

Die Maßnahmen werden nun dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt, während Thailand seine Investitions- und Entwicklungspläne im Eastern Economic Corridor weiter beschleunigt.