Indische Touristen verlieren wegen Kröten-Invasion in Resort von Krabi den Schlaf

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Mit Plastiksäcken in den Händen durchsuchen Beamte der Touristenpolizei von Krabi nachts die Gartenanlagen eines Resorts nach dutzenden quakenden Kröten, nachdem schlaflose indische Touristen im regenreichen Ao Nang um Hilfe gebeten hatten.

KRABI, Thailand – Eine ungewöhnliche Invasion lautstarker Kröten in einem Resort in Ao Nang raubte indischen Touristen den Schlaf und veranlasste die Touristenpolizei von Krabi am 21. Mai zu einem nächtlichen Rettungseinsatz, um die Amphibien vom Gelände zu entfernen.

Nach mehreren Tagen heftiger Regenfälle wurden überflutete Gebiete rund um Ao Nang in der Provinz Krabi zu einem idealen Lebensraum für Reptilien und Amphibien, die aus nahegelegenen Naturgebieten auftauchten. Unter ihnen befanden sich Hunderte asiatischer Ochsenfrösche und Kröten, die sich rund um Lichtquellen sammelten und nach dem Sturm schwärmende Insekten jagten.


Der laute Chor des ununterbrochenen Quakens entwickelte sich rasch zu einem Albtraum für die Gäste eines privaten Resorts im beliebten Badeort. Eine Gruppe indischer Touristen, die die ganze Nacht nicht schlafen konnte, kontaktierte schließlich die Touristenpolizei von Krabi und bat dringend um Hilfe.

Touristenpolizisten unter der Leitung von Oberfeldwebel Thanakorn Saranit rückten gemeinsam mit weiteren Beamten und Mitarbeitern der Touristenhilfe mit Plastiksäcken und Taschenlampen zum Resort aus. Mehr als eine Stunde lang durchsuchte das Team Büsche, Entwässerungsränder, Betonmauern und Gartenanlagen rund um die Unterkunft, um die lauten Eindringlinge einzufangen.

Am Ende der Aktion hatten die Beamten mehr als 50 Kröten eingefangen und in ein entferntes Naturgebiet umgesiedelt, damit die Touristen endlich wieder ruhig schlafen konnten.


Die Mitarbeiterin der Touristenhilfe, Mesikan Khunlachol, erklärte, die Touristen seien sichtlich erschrocken gewesen und hätten sich darüber beschwert, wegen des konstanten lauten Quakens vor ihren Zimmern die ganze Nacht wachgelegen zu haben.

Die Behörden erklärten, die Entfernung der Tiere aus dem unmittelbaren Bereich sei die schnellste Lösung gewesen, um den Lärm zu reduzieren und die Besucher zu beruhigen. Der ungewöhnliche Einsatz endete erfolgreich und hinterließ dankbare sowie beeindruckte indische Touristen.