Pattayas scheidende Stadtverwaltung treibt Großprojekte vor Amtsende voran

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Bürgermeister Poramet Ngampichet spricht während der letzten Sitzung der aktuellen Stadtverwaltung vor dem Ende der Amtszeit vor dem Stadtrat von Pattaya und präsentiert wichtige Entwicklungspläne für Naklua, Tourismus, Infrastruktur und zukünftige Sportprojekte der Stadt.

PATTAYA, Thailand – Der Stadtrat von Pattaya hat während seiner letzten ordentlichen Sitzung vor dem offiziellen Ende der aktuellen Amtszeit am 21. Mai eine Reihe bedeutender Entwicklungsprojekte genehmigt und weiter vorangetrieben. Dabei stellten die Verantwortlichen langfristige Pläne vor, um Naklua zu einem nachhaltigen Kultur- und Tourismuszentrum auszubauen und gleichzeitig die Arbeiten am seit Jahren verzögerten nationalen Sportstadion im Osten Pattayas fortzusetzen.

Die Sitzung am 20. Mai im Rathaus von Pattaya wurde vom Stadtratspräsidenten Banlue Kulawanich geleitet und von Bürgermeister Poramet Ngampichet, stellvertretenden Bürgermeistern, Stadträten und leitenden Beamten besucht.



Ein Schwerpunkt der Sitzung war die zukünftige Entwicklung von Naklua unter dem Konzept „Old Town Naklua – Cultural Colors of Pattaya“. Bürgermeister Poramet bezeichnete Naklua als eine der ältesten Gemeinschaften Pattayas und als wichtigen Bestandteil der touristischen Identität der Stadt.

Die Stadt Pattaya arbeitet gemeinsam mit der Designated Areas for Sustainable Tourism Administration daran, die Gegend als gemeindebasiertes Tourismusziel zu fördern und lokale Unternehmen durch regelmäßige Kulturveranstaltungen im Lan Pho Public Park zu unterstützen.

Stadtvertreter präsentierten insgesamt zwölf Großprojekte zur Umgestaltung von Naklua. Dazu gehören der Bau eines Parkhauses für Souvenirmärkte, Modernisierungen des Lan-Pho-Fischmarktes, die Renovierung des Chalermphrakiat-Parks, neue Naturwanderwege zwischen dem Lan-Pho-Markt und Aussichtspunkten am Naklua-Kanal, Mangroven-Lernpfade, ein neuer gemeinschaftlicher Fischereipier, Verbesserungen an Entwässerungstoren, Verschönerungen entlang der Kanäle, die Restaurierung des historischen Postgebäudes sowie Gehwegsanierungen in ganz Naklua.


Die Behörden kündigten außerdem die Installation von mehr als 2.500 Straßenlaternen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit an. Zusätzlich arbeitet Pattaya gemeinsam mit der Provincial Electricity Authority daran, oberirdische Strom- und Kommunikationskabel entlang der Pattaya-Naklua-Straße zwischen dem Dolphin-Kreisverkehr und der Kreuzung Moom Aroi neu zu organisieren, um Sicherheit und Stadtbild zu verbessern.

Der Stadtrat erhielt zudem ein Update zum Bauprojekt des Fußballfeldes im Eastern National Sports Stadium. Bürgermeister Poramet erklärte, dass sich die dritte Bauphase derzeit auf Korrekturen an der Dachkonstruktion konzentriere. Die Fertigstellung werde etwa im November 2026 erwartet. Die gesamte dritte Phase soll bis Juli 2027 abgeschlossen sein, sodass anschließend mit zusätzlicher Finanzierung die vierte Phase beginnen könne.

Das Stadionprojekt hat einen Vertragswert von über 340 Millionen Baht und soll künftig ASEAN- sowie asiatische Sportveranstaltungen ausrichten und gleichzeitig den Einwohnern Pattayas dienen.



Während der Sitzung wurden außerdem zusätzliche Haushaltsmaßnahmen genehmigt. Der stellvertretende Bürgermeister Wutthisak Rermkijakarn erläuterte den Antrag der Stadt auf einen Überziehungskredit in Höhe von 50 Millionen Baht bei der Government Savings Bank zur Unterstützung des städtischen Pfandhausdienstes. Laut Behörden sei die Nachfrage nach Pfandkrediten insbesondere vor Beginn des neuen Schuljahres deutlich gestiegen.

Der stellvertretende Bürgermeister Manot Nongyai stellte zudem einen mehrjährigen Budgetplan von über 122 Millionen Baht für die ausgelagerte Wartung und den Betrieb der Abwasser- und Hochwasserschutzsysteme Pattayas für die Haushaltsjahre 2027 bis 2029 vor.

Stadtvertreter erklärten, dass die Abwasseranlagen in Nong Yai und Boon Kanjana hochspezialisierte Betreuung und einen 24-Stunden-Betrieb erfordern würden. Aufgrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen sei eine langfristige Auslagerung daher die praktikabelste Lösung.