
BANGKOK, Thailand – Die thailändische Regierung hat Berichte über einen Entwurf einer ministeriellen Verordnung im Rahmen des Gesetzes über ausländische Unternehmen präzisiert und betont, dass ausländischen Staatsangehörigen keine geschäftlichen Tätigkeiten ohne staatliche Kontrolle erlaubt werden.
Regierungssprecherin Rachada Dhanadirek erklärte, dass sich der Entwurf auf Anpassungen bestimmter Geschäftskategorien konzentriere, vor allem im Hochtechnologiesektor oder in Branchen, die bereits durch spezielle Gesetze reguliert werden. Ziel sei es, doppelte Genehmigungsverfahren zu reduzieren und die Verwaltung effizienter zu gestalten.
Unternehmen, die unter die Änderungen fallen, müssten weiterhin die geltenden Gesetze einhalten und unter der Aufsicht von Behörden wie der National Broadcasting and Telecommunications Commission, der Bank von Thailand, der Securities and Exchange Commission sowie der Energieregulierungsbehörden stehen.
Nach Angaben von Rachada sollen die Überarbeitungen das Geschäftsumfeld verbessern, die Vorschriften an die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen anpassen und gleichzeitig die Kontrolle über wichtige Wirtschaftssektoren aufrechterhalten. Sie fügte hinzu, dass das Handelsministerium die Softwareentwicklung aus dem Entwurf entfernt habe, nachdem Bedenken über mögliche Auswirkungen auf einheimische Unternehmen geäußert worden seien. Damit solle ein Gleichgewicht zwischen Investitionen und den Interessen lokaler Unternehmen gewahrt bleiben.
Die geplanten Änderungen sollen zudem Genehmigungsverfahren vereinfachen, fairen Wettbewerb fördern, fortschrittliche Technologien und qualifizierte Fachkräfte anziehen sowie die Rolle Thailands als regionales Wirtschaftszentrum stärken. Gleichzeitig bleibe die staatliche Aufsicht bestehen, um nationale Interessen zu schützen, wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten und thailändische Unternehmer zu unterstützen. (NNT)













