
PATTAYA, Thailand – Gegen einen Fahrer eines Pattaya-Bahtbusses, auch Songthaew genannt, wurden rechtliche Schritte eingeleitet, nachdem ein ausländischer Tourist bei einem riskanten Stunt vom Heck eines fahrenden öffentlichen Verkehrsmittels in den frühen Morgenstunden des 5. Mai schwer verletzt wurde.
Nach Angaben der Verkehrspolizei ereignete sich der Vorfall gegen 2 Uhr morgens, als der Fahrer eine Gruppe von fünf ausländischen Touristen in der Soi 6 aufnahm und in Richtung Walking Street Pattaya brachte. Während der Fahrt entlang der Beach Road soll sich ein Tourist an der hinteren Stange des fahrenden Songthaews festgehalten und vor seinen Freunden einen Rückwärtssalto versucht haben.
Der Versuch misslang, wodurch der Tourist schwer auf die Fahrbahn stürzte und sichtbare Kopfverletzungen erlitt.
Die Polizei erklärte, der Fahrer habe nach einem lauten Geräusch angehalten und den verletzten Touristen auf der Straße liegend entdeckt. Laut Aussage des Fahrers hätten ihm die Freunde des Touristen jedoch gesagt: „Kein Problem“, und ihn aufgefordert weiterzufahren, wobei der verletzte Mann zurückgelassen worden sei.
Am 7. Mai spürte der Verkehrsinspektor der Polizeistation Pattaya City, Oberstleutnant Amorntep Maima, den Fahrer auf und bestellte ihn zur Befragung auf die Polizeiwache. Anschließend wurden Anklagen nach Thailands Landverkehrsgesetz erhoben, da er angeblich zugelassen habe, dass Fahrgäste gefährlich außerhalb des Fahrzeugs hingen.
Die Behörden erklärten, dass der Fall zugleich als Warnung für Fahrer öffentlicher Verkehrsmittel dienen solle, das Verhalten ihrer Fahrgäste genauer zu überwachen – insbesondere in Pattayas stark frequentierten Ausgehvierteln, wo riskantes Verhalten von Touristen häufig vorkomme.
Der Vorfall löste in sozialen Medien Diskussionen aus. Viele Nutzer stellten die Frage, ob der Fahrer tatsächlich für das leichtsinnige Verhalten eines Touristen verantwortlich gemacht werden sollte.













