Japanischer Tourist nach privater Massage in Pattaya ausgeraubt

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Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen den Verdächtigen beim Betreten eines Hotels in Pattaya, in dem ein japanischer Tourist später einen Angriff und Raub meldete. Der Vorfall hat erneut Warnungen an Besucher ausgelöst, Fremde nicht in private Hotelzimmer einzuladen.

PATTAYA, Thailand – Ein japanischer Tourist wurde nach eigenen Angaben in einem Hotel in Pattaya angegriffen und ausgeraubt, nachdem er eine auf der Walking Street kennengelernte Person zu einer privaten Massage eingeladen hatte.

Der 33-jährige Herr Ichiki berichtete der Polizei, dass er die Person in den frühen Morgenstunden des 13. März in der Vergnügungszone Walking Street in Süd-Pattaya getroffen habe. Beide hätten vereinbart, dass die Person für 1.000 Baht eine private Massage in seinem Hotelzimmer durchführt.

Während Ichiki duschte, verschwand nach seinen Angaben seine Geldbörse mit rund 2.000 Baht. Als er den Verlust bemerkte, kam es zu einem Streit. Der Verdächtige soll dabei eine Glasscheibe im Zimmer eingeschlagen und Inventar beschädigt haben.

In der anschließenden Auseinandersetzung floh Ichiki aus dem Zimmer. In der Verwirrung fielen etwa 9.000 Baht Bargeld auf den Boden, die der Verdächtige angeblich an sich nahm, bevor er flüchtete. Auch das Mobiltelefon des Touristen wurde beschädigt.



Ichiki erstattete Anzeige und übergab CCTV-Aufnahmen an die Polizei. Die Behörden prüfen derzeit Videoaufnahmen aus dem Hotel und der Umgebung, um den Verdächtigen zu identifizieren.

Der Fall dient laut Beobachtern erneut als Warnung an Besucher, keine privaten Vereinbarungen mit Fremden zu treffen und stattdessen lizenzierte Dienstleistungen zu nutzen.