
PATTAYA, Thailand – Die thailändischen Wetterbehörden warnen vor aufkommenden Sommerstürmen in vielen Teilen des Landes. In mehreren Regionen, darunter auch an der Ostküste mit Pattaya, kann es zu Gewittern, böigem Wind und Blitzschlägen kommen.
Nach Angaben der Thai Meteorological Department werden die instabilen Wetterbedingungen voraussichtlich in den kommenden 24 Stunden auftreten. Ursache ist ein Hochdrucksystem aus China, das kühlere Luft in die Region drückt, während gleichzeitig warme, feuchte Luft aus dem South China Sea und dem Gulf of Thailand über das Land strömt.
Die Kombination aus hohen Tagestemperaturen und zunehmender Feuchtigkeit schafft ideale Bedingungen für sommerliche Gewitter, starke Windböen und vereinzelte Blitzschläge.
Für die östlichen Provinzen, darunter Pattaya, Chonburi und Rayong, rechnen Meteorologen damit, dass etwa 20 Prozent der Region von Gewittern betroffen sein könnten, begleitet von zeitweise starken Windböen.
Die Temperaturen in der Ostregion sollen nachts zwischen 23 und 26 Grad Celsius liegen und tagsüber Werte von 32 bis 36 Grad erreichen. Südöstliche Winde wehen mit Geschwindigkeiten von etwa 10 bis 30 Kilometern pro Stunde. Die See im Golf bleibt überwiegend ruhig mit Wellenhöhen unter einem Meter, allerdings können die Wellen in Gewittergebieten kurzfristig über einen Meter ansteigen.
Die Behörden raten Einwohnern und Besuchern, bei plötzlich auftretenden Stürmen vorsichtig zu sein. Insbesondere sollten offene Flächen, große Bäume, instabile Bauwerke sowie Werbetafeln am Straßenrand gemieden werden, da diese bei starken Böen gefährlich werden können.
Die Wetterwarnung kommt zudem zu einem Zeitpunkt, an dem Teile Thailands weiterhin mit moderaten bis relativ hohen Werten von Dunst und Staub belastet sind, darunter auch zentrale Regionen und Bangkok. Ursache dafür ist eine eingeschränkte Luftzirkulation.
Trotz der wechselhaften Wetterlage erwarten Tourismusanbieter in Pattaya keine größeren Auswirkungen auf den Besucherstrom. Die Gewitter dürften meist kurz und lokal begrenzt auftreten, sodass der Tourismusbetrieb weitgehend normal weiterläuft. Besuchern wird jedoch empfohlen, lokale Wettervorhersagen zu verfolgen und insbesondere am späten Nachmittag oder Abend auf plötzliche Regenschauer und Windböen vorbereitet zu sein.









