Neujahrsreiseverkehr bringt Thailands Fernstraßen an ihre Belastungsgrenze

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Gedränge am Busbahnhof Mor Chit 2 in Bangkok – zusätzliche Busse stehen bereit, um den starken Reiseverkehr zu den Neujahrsfeiertagen zu bewältigen.

PATTAYA, Thailand – Zum Jahreswechsel herrscht auf Thailands Straßen und an den großen Verkehrsknotenpunkten Hochbetrieb. Der staatliche Busbetreiber des Landes rechnet am heutigen Tag mit einem Passagieraufkommen von bis zu 160.000 Reisenden, die zu den Neujahrsfeiertagen in ihre Heimatprovinzen zurückkehren.

Attawit Rakjamroon, Präsident der Transport Co., Ltd., erklärte am Dienstag, dass insbesondere das zentrale Bus­terminal Mor Chit 2 in Bangkok für die nördlichen und nordöstlichen Landesteile einen konstanten Zustrom von Fahrgästen verzeichnet. Für den 30. Dezember, den letzten regulären Arbeitstag des Jahres, prognostiziert das Unternehmen insgesamt zwischen 150.000 und 160.000 ankommende und abreisende Passagiere.



Um den Ansturm zu bewältigen, wurden landesweit mehr als 8.000 reguläre Busfahrten eingesetzt. Zusätzlich stellte der Betreiber rund 1.000 außerplanmäßige Zusatzbusse bereit, um sicherzustellen, dass alle Reisenden befördert werden können und es nicht zu Engpässen kommt.

Bereits am Montag nutzten nach Unternehmensangaben 126.429 Fahrgäste den Busverkehr bei insgesamt 7.091 Fahrten im ganzen Land. Mehr als 76.000 Menschen traten ihre Reise dabei von der Hauptstadt Bangkok aus an.


Traditionell kommt es in Thailand zum Jahreswechsel zu einer Massenabwanderung aus den Großstädten. Die Neujahrsfeiertage zählen neben dem Songkran-Fest im April zu den verkehrsreichsten Reisezeiten des Landes, in denen Millionen Menschen gleichzeitig unterwegs sind. (TNA)